Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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44 genden Morgen der ſchwarze Ritter ſich anſchickte, von dem Narren Wamba als Wegweiſer begleitet ſeine Reiſe fortzuſetzen.

„Wir treffen uns zu Coningsburg,“ ſagte er zu Jvanhoe,„auf dem Schloß des verſtorbenen Athelſtane; denn Dein Vater Cedric haͤlt dort das Leichenfeſt fuͤr ſeinen edeln Anverwandten. Ich moͤchte gern Eure ſaͤchſiſche Verwandtſchaft beiſammen ſehn, um mich beſſer mit ihr zu befreunden. Du trifſt mich alſo dort, und mein Amt ſoll es ſein, Dich mit Deinem Vater auszuſoͤhnen.“

Mit dieſen Worten nahm er zaͤrtlichen Abſchied von Ivanhoe, der den dringendſten Wunſch zeigte, ſeinen Befreier begleiten zu duͤrfen. Allein der ſchwarze Ritter wollte nichts hievon wiſſen. Er ſagte:

„Ruhe noch heute; kaum wirſt Du hinreichend erſtarkt ſein, morgen zu reiſen. Ich begehre keinen andern Fuͤhrer, als meinen ehrlichen Wamba, der mir nach Herzenswunſch bald den Narren, bald den Prieſter ſpielt.“

„Und ich,“ ſagte Wamba,„begleite Euch von Herzen gern. Ich moͤchte gar zu gern Athelſtanes Leichenfeſt mit anſehen; denn wenn nicht Alles in Fuͤlle vorh anden iſt, ſo ſteht er von den Todten auf, und blaͤut Koch, Kellner und Mundſchenken durch, und das waͤre ſchon der Muͤhe werth, mit anzuſehn. Auf jeden Fall rechne ich darauf, das Ew. Tapferkeit