hatte. Er mußte ihn enge bewachen laſſen, damit er nicht wieder auf den Gedanken zur Flucht kaͤme; eben ſo mußte auch jedes Zuſammentreffen deſſelben mit dem Großmeiſter vermieden werden, daß es nicht zu offenem Bruch mit ſeinem Obern kam. Auch war es noͤthig, ihm von Zeit zu Zeit die verſchiedenen Gruͤnde wieder zuruͤckzurufen, wodurch er bewies, daß Bois Guilbert, indem er bei dieſer Gelegenheit als Kaͤmpfer erſcheine, ohne Rebekkens Schickſal zu verſchlimmern oder zu beſchleunigen, den einzigen Weg einſchlage, der ihn vor Schande und Entehrung ſichere.
———
Drittes Kapitel.
Ihr Schatten weicht!— Richard iſt's wieder ſelberel Shakeſpear's Richard III.
Als der ſchwarze Ritter den Gerichtsbaum des edelmuͤthigen Geaͤchteten verlaſſen hatte, richtete er ſeinen Weg nach einem benachbarten geiſtlichen Hauſe von geringem Umfang und Einkommen, die Priorei von St. Botolph genannt, wohin der verwundete Jvanhoe nach der Einnahme des Schloſſes unter der Aufficht des treuen Gurth und des großherzigen Wamba gebracht worden war. Es iſt nicht noͤthig, zu erwaͤhnen, was dort zwiſchen Wilfried und ſeinem Befreier vorging; genug iſt, daß nach langen, ern⸗ ſten Verathungen von dem Prior Boten nach allen Richtungen ausgeſandt wurden, und daß am ſol⸗


