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und beſudelt mit dem Staube des Weges. Doch gibt es noch einige unter ihnen, die ihrer hohen Abkunft nicht Schande bringen, und unter dieſen ſoll ſein die Tochter Iſaaks des Sohnes Adonikams!— Lebt wohl! Ich beneide Euch nicht um die mit Blut getraͤnkte Ehre!— Ich beneide nicht Eure bar⸗ bariſche Abkunft von den Heiden des Nordens— Ich beneide Euch nicht um Euren Glauben, der ſtets zwar aus Eurem Munde, nie aus Eurem Herzen oder Eurem Handeln ſpricht!“
„Beim Himmel, ich bin im Zauber befan⸗ gen!“ rief der Templer,„faſt glaube ich, jenes al⸗ berne Gerippe ſprach Wahrheit; und dieſer Wider⸗ wille, womit ich von Dir ſcheide, iſt etwas Ueberna⸗ tuͤrliches!— Schoͤnes Geſchoͤpf!“ ſprach er, ſich ihr, jedoch mit großer Achtung naͤhernd,„ſo jung, ſo ohne Furcht vor dem Tode, und dennoch verdammt, unter Qualen, mit Schande bedeckt zu ſterben! Wer ſollte nicht weinen um Dich?— Die Thraͤnen, ſeit zwanzig Jahren dieſen Augen fremd, beuetzen ſie, wenn ich auf Dich blicke!— Aber es muß ſein, jezt kann nichts mehr Dein Leben retten!— Du und ich, wir beide ſind nur blinde Werkzeuge einer unwider⸗ ſtehlichen Macht, die uns vorwaͤrts treibt, wie der Sturm zwei Schiffe gegen einander wirft und zu Grun⸗ de richtet.— Vergieb mir und laß uns wenigſtens als Freunde ſcheiden! Umſonſt habe ich Deine Entſchloſ⸗


