Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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30 Nein, Rebekka, ſprach der Ritter in einem ſanfteren Tone naͤher tretend;meine Wahl iſt noch nicht getroffen hoͤr' es wohl, Du biſt es, welche die Wahl beſtimmen ſoll. Wenn ich in den Schranken erſcheine, muß ich meinen Waffenruhm behaupten; und wenn ich es thue, ſo ſtirbſt Du, magſt Du einen Kaͤmpfer bekommen, oder nicht, am Pfahl oder auf dem Scheiterhaufen; kein Ritter lebt, der es mit mir mit gleichem Erfolg oder mit Vortheil aufnehmen koͤnnte, als Richard Loͤwenherz und ſein Liebling Jvanhoe. Ivanhoe iſt, wie Du wohl weißt, unfaͤhig, ſeine Ruͤſtung zu tragen und Richard ſitzt in fernen Landen gefangen. Wenn ich erſcheine, ſo ſtirbſt Du, und wenn auch Deine Reize irgend einen jugendlichen Hitzkopf entzuͤndeten, zu Deiner Vertheidigung in den Schranken zu er⸗ ſcheinen. Und wozu dient es, dieß ſo oft zu wiederho⸗ len? fragte Rebekka. 3Wozu?, erwiederte der Templer,Du mußt Dein Schickſal von allen Seiten ins Auge faſſen. Wohl denn, ſo wende das Blatt, und laß mich die Kehrſeite ſehn, verſezte die Juͤdinn. Wenn ich in den unſeligen Schranken erſchei⸗ ne, ſagte Bois Guilbert,ſo ſtirbſt Du einen langſamen und grauſamen Tod, voll Qualen, wie ſie den Laſterhaften jenſeits warten ſollen. Erſcheine ich nicht, ſo bin ich ein entehrter Ritter, der Zau⸗

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