Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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29 meine Bedingungen mache, ehe ich Alles, was mir bisher das Daſein theuer machte, aufopfere, um das Leben eines juͤdiſchen Maͤdchens zu retten! Sprich, ſagte Rebekka,ich verſteh' Dich nicht. 2 Gut denn, ſprach Bois Guilbert,ich will ſo frei und offen ſprechen, als nur je ein reui⸗ ger Suͤnder vor ſeinem geiſtlichen Vater im Beicht⸗ ſtuhle that. Rebekka, ich erſcheine nicht in den Schranken, verliere Ehre und Rang, verliere das, was das Element meines Lebens iſt, die Achtung meiner Bruͤder, und die Hoffnung einſt an die maͤch⸗ tige Stelle zu kommen, die jezt der aberglaͤubiſche, ſchwachkoͤpfige Lukas de Beaumanoir einnimmt. Das iſt mein unausbleibliches Loos, wenn ich nicht gegen Dich in den Schranken erſcheine. Verflucht ſei der von Goodalricke, der mir eine ſolche Falle legte! und zweimal verflucht ſei Albert de Malvoiſin, der mich zuruͤckhielt, den Handſchuh dem aberglaͤubiſchen gek⸗ kenhaften Narren ins Geſicht zu werfen, der auf ein ſo albernes Geſchwaͤtz gegen ein ſo hochgeſinntes, liebenswuͤrdiges Weſen, wie Du biſt, hoͤren konnte! Und was ſollen jezt dieſe Schmeichelreden nuͤz⸗ zen? entgegnete Rebekka.Du haſt Deine Wahl getroffen zwiſchen dem Vergießen des Bluts eines unſchuldigen Weibes und Deinen elgenen irdiſchen Hoffnungen. Was hilfts, daruͤber noch weiter zu ſprechen? Deine Wahl iſt getroffen! 4