Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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berei und Gemeinſchaft mit den Unglaͤubigen bezuͤch⸗ tigt.— Der erlauchte Name, der durch mich zu ſol⸗ chem Ruhm gedieh, wird zum Schimpf und zum Vorwurf. Ich verliere Ehre, Ruf, die Ausſicht auf eine Hoͤhe, wie ſie noch kein Kaiſer erſtlegen— ich opfere ungeheure Plaͤne des Ehrgeizes auf— Plaͤne ſo hoch aufgethuͤrmt, daß nach der Sage der Heiden beinahe ihr Himmel erſtuͤrmt worden waͤre,— und doch Rebek⸗ ka,“ ſetzte er hinzu, ſich zu ihren Fuͤßen ſtuͤrzend —„doch will ich dieſe Groͤße opfern, dieſem Ruhm entſagen, dieſe Macht aus Haͤnden laſſen, ſelbſt jezt noch, da ich ſie erfaßt habe, wenn Du erklaͤrſt: Bois Guilbert, ich nehme Dich zu meinem Geliebten an.“ „Denkt nicht an ſolche Thorheit, Herr Ritter,“ antwortete Rebekka;„aber eilt zum Regenten, zum Prinzen Johann.— Er kann, zur Ehre der Krone, nicht das Vorhaben Eures Großmeiſters billigen. So konnt Ihr mir ohne Opfer von Eurer Seite, ohne An⸗ ſpruͤche auf lohnende Dankbarkeit Beiſtand verleihen.“ „Mit jenem Menſchen habe ich nichts zu ſchaß⸗ fen!“ rief der Templer, immer noch den Saum ih⸗ res Gewandes feſthaltend.„Nur an Dich will ich mich wenden; was kann Deiner Wahl entgegenſtehen? Bedenk Dich, waͤr' ich Dein Feind, der ſchlimmere noch iſt der Tod; und der Tod allein iſt mein Ne⸗ benbuhler.“* „Ich waͤge dieſe Uebel nicht gegen einander ab,““ ſprach Rebekka, ſich fuͤrchtend, den wilden Ritter zu