Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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ſchuh haltend, ſprach leiſe aber ernſthaft mit Bois Guilbert. Wie? fragte der Großmeiſter,will er das Pfand nicht annehmen?

Er will! Er nimmt es, hochwuͤrdigſter Vater, ſagte Malvoiſin, den Handſchuh ſchnell unter ſeinen eigenen Mantel verbergend.Zum Kampfplatz halt ich die Schranken zu St. Georg am paſſendſten; ſie gehoͤren zur Praͤzeptorei und werden von uns ge⸗ woͤhnlich zu kriegeriſchen Uebungen benutzt.

Gut! erwiederte der Großmeiſter.Rebekka, in dieſe Schranken ſollſt Du Deinen Kaͤmpfer be⸗ rufen, und wenn Dus nicht thuſt, oder Dein Kaͤmpfer im Gottesurtheil faͤllt, ſo ſollſt Du nach dem Urtheil

den Tod einer Zauberinn ſterben. Dieſen unſern

Urtheilsſpruch laßt bekannt machen und ausrufen, daß Niemand ſich mit Unwiſſenheit ntſchuldigen koͤnne.

Einer der Kaplane, der als Ordensſchreiber zu⸗ gegen war, trug ſogleich den Befehl in ein großes Buch ein, das die Verhandlungen der Tempelherrn bei dergleichen Verſammlungen enthielt; und als er dieß beendet hatte, las der Andere das Urtheil des Großmeiſters mit lauter Stimme vor; es war aus dem Normaͤnniſchfranzoͤſiſchen ins Engliſche betttae gen und lautete wie folgt:

Rebekka, eine Juͤdinn, Tochter des Iſaak von

NDork, der Zauberei, Verfuͤhrung und anderer ver⸗