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„Wohl geſprochen, Bruder,“ ſprach der Groß⸗ melſter.„Albert Malvoiſin, uͤbergib dieſen Fehde⸗ handſchuh dem Brian de Bois Guilbert.— Und wir
befehlen Dir,“ fuhr er an Bois Guilbert ſich wendend
fort,„Deinen Kampf mannlich suszukaͤmpfen, und nicht zu zweifeln, daß die gute Sache ſiegen wird. und Dir, Rebekka, beſtimmen wir den dritten Tag vom heutigen an, wo Du Deinen Kaͤmpfer zu ſtellen haſt. 7
„Das iſt eine kurze Friſt,“ autwo rrete Rebekka, „fuͤr eine Fremde, die nicht Eures Glaubens iſt, Jemand aufzufinden, der Ehre und Leben fuͤr ihre Sache wagt. 2
„Wir koͤnnen ſie nicht verlaͤngern,“ entgegnete der Großmeiſter;„der Kampf muß in unſrer Gegen⸗ wart ausgefochken werden; und vichtige Geſchaͤfte rufen uns am vierten Tage von hier ab.“
„Gottes Wille geſchehe!“ ſprach Rebekks;„ich ſetze mein Vertrauen auf ihn, dem ein Augenblick zur Rettung eben ſo viel iſt, als Jahrhunderte.“
„Wohl geſprochen, Juͤngferchen,“ verſetzte der Großmeiſter;„allein wir kennen ſebr wohl ihn, der ſich als ein Engel des Lichtes zu gebaͤrden weiß⸗. Es bleibt nur noch uͤbrig, den Kampfplatz und, wenn ſichs ſo fuͤgt, den Richtplatz zu beſtimmen. Wo iſt der Praͤzeptor dieſes Hauſes?“
Albert Mabooöüin„noch immer Rehekteid Huad⸗


