Teil eines Werkes 
46. Band, Ivanhoe : 4. Theil (1827)
Entstehung
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außerſte Ende einer der Baͤnke geſetzt, auf denen die Tempelritter ſaßen, mit einer Hand ſeinen langen Mantel wie zur Bedeckung des Geſichts vorhaltend⸗ indeß er mit der andern ſein Schwert bei dem Kreuß⸗ griff gefaßt hatte, und mit deſſen Spitze, obwohl es in der Scheide ſtak, laugſam Zuͤge auf dem eichenen Boden beſchrieb.

ungluͤcklicher Mann! begann der Großmeiſter⸗ nachdem er ihn einen Augenblick mitleidvoll angeſchaut hatte,Du ſiehſt, Konrad, wie dieſes heilige Werk ihn ergreift. So weit kann der Blick des Weibes unter Mitwirkung des Fuͤrſten dieſer Welt einen ta⸗ pfern und wuͤrdigen Ritter bringen! Siehſt du, er kann ſeinen Blick nicht zu uns erheben, und wer weiß, durch welche Macht ſeiner Peinigerinn getrieben, er dieſe kabbaliſtiſchen Linien auf dem Boden ziehte Moͤglich iſt's, daß ſie unſerm Leben, unſerer Sicher⸗ heit gelten, aber wir verachten den boͤſen Feind, und trotzen ſeiner Macht! Semper leo percutiatur!

Dieß ward jedoch bei Seite zu ſeinem Vertrauten Montfitchet geſprochen. Der Großmeiſter erhob hie⸗ rauf ſeine Stimme, und wandte ſich an die Ver⸗ ſammlung:

Ehrwuͤrdige und tapfere Maͤnner, Ritter, Praͤ⸗ zeptoren und Mitglieder des heiligen Ordens, meine Bruͤder und Kinder! auch Ihr edelgeborne und fromme Knappen, die Ihr darnach ſtrebt, das heilige Kreuz zu tragen! und Ihr, hriſtliche