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niedrigen Standes waren Dienſtleute des Ordens, und als ſolche durch ihre weiße Kleidung ausgezeichnet. Allein auch den Landleuten aus der Nachbarſchaft war der Zutritt nicht verſagt, denn Beaumanoir ſetzte einen Stolz darein, dieſem erbaulichen Schauſpiel ſeiner Ge⸗ rechtigkeitspflege die moͤglichſte Oeffentlichkeit zu geben. Seine großen, blauen Augen ſchienen ſich zu er⸗ weitern, als er in der Verſammlung umſchaute, und das Bewußtſein der Wuͤrde und des eingebilde⸗ ten Verdienſtes einer Handlung zu ſteigen, die er ſo eben zu vollziehen im Begriffe war. Ein Pfalm, den er ſelbſt mit tiefer aber weicher Stimme, der das Alter ihre Kraft noch nicht benommen, begleitete, begann die Verhandlung des Tages, und die feierlichen Toͤne: Veniie, exultemus, Domine! ſo oft von den Temylern geſungen, bevor ſie zum Kampf gegen ihre irdiſchen Feinde zogen, wurden von Lukas fuͤr beſonders geeig⸗ net gehalten, den nahen vermeintlichen Triumph uͤber die Macht der Finſterniß zu feiern. Die lang gehal⸗ tenen Toͤne von hundert an Chorgeſang gewohnten Maͤn⸗ nerſtimmen ſtiegen maͤchtig erſchallend zu den gewoͤlb⸗ ten Hallen empor, und rollten gleich dem Rauſchen
gewaltiger Fluthen majeſtaͤtiſch unter den Bogen hin. Als die Toͤne verklangen, ließ der Großmeiſter ſein
Auge langſam durch die Verſammlung hingleiten, und bemerkte, daß einer von den Sitzen der Praͤzeptoren ledig war. Brian de Bois Guilbert, der ihn inne gehgbt, wgr gufgeſtanden, und hatte ſich an das
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