gefahren, die noch nie einen eingefleiſchteren Teufel, als dich, ausgeſpieen haben!“
„Bleib auf deinem Glauben,“ entgegnete Ulrika, „bis du die Probe davon machſt!— doch nein!“ fuhr ſie ſich ſelbſt unterbrechend fort;„ſchon jezt ſollſt du dein Schickſal erfahren, das all' deine Macht, Staͤrke und Herzhaftigkeit nicht abwehren kann, obgleich es dir von ſchwacher Hand bereitet iſt.— Spuͤrſt du den dicken, erſtickenden Qualm nicht, der dieß Gemach in ſchwarzen Wolken zu erfuͤllen beginnt?— Glaubſt du, nur dein ſchwaches Auge verfinſtre ſich?— Deinen Athem ſtocke der heranſchleichende Tod?— Nein, Front de Boeuf, das kommt von etwas anderem!— Erin⸗ nerſt du dich nicht des Magazins von Brennmaterial neben dieſen Zimmern?“
„Weib!“ ſchrie der Baron wuͤthend;„du haſt doch nicht Feuer daran gelegt?— Beim Himmel, du haſt es, das Schloß ſteht in Flammen!“
„Sie lodern ſchon hell genug,“ meinte Ulrika mit ſchauerlicher Ruhe;„und ein Zeichen ſoll die Stuͤr⸗ menden auffordern, denen hart zuzuſetzen, welche loͤ⸗ ſchen moͤchten.— Moͤgen Miſta, Skogula und Zerne⸗ bock, die Goͤtter der alten Sachſen— Teufel, wie ſie nun die Prieſter nennen— das Amt der Troͤſter an deinem Sterbebett uͤbernehmen, das Ulrika jezt ver⸗ laͤßt!— Aber vernimm, es wird dir Troſt ſein, zu wiſſen, daß Ulrika zugleich mit dir nach jener finſtern Kuͤſte ſchifft, die Genoſſinn deiner Strafe, wie ſie die


