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19 4 Genoſſinn deiner Schuld geweſen. Und nun, Vater⸗ moͤrder, lebe wohl auf ewig! Koͤnnte jeder Stein dieſer gewoͤlbten Hallen eine Zunge finden, um dir dieſen Namen ins Ohr zu donnern!“
Mit dieſen Worten verließ ſie das Zimmer; und Front de Boeuf konnte das Raſſeln des gewichtigen Schluͤſſels vernehmen, als ſie doppelt die Thuͤr hinter ſich verſchloß, und ihn ſo jeder Hoffnung zur Flucht beraubte. In dieſer aͤuſſerſten Todesangſt rief er aus allen Kraͤften nach ſeinen Dienern und Verbuͤndeten. —„Steffen, Saint Maux!— Clement, Giles!— Ich muß hier huͤlfelos verbrennen!— Rettung!— Rettung, braver Bois Guilbert! tapferer de Bracyy— es iſt Front de Boeuf, der ruft!— Es iſt euer Ge⸗ bieter, verraͤtheriſche Knappen!— Euer Berbuͤndeter — Euer Waffenbruder, Ihr meineidigen, wortbruͤchi⸗ gen Ritter! Alle Fluͤche, die Verraͤther verdienen, uͤber Euer Haupt, wenn Ihr mich ſo elend umkommen laßt! Sie hoͤren mich nicht— ſie koͤnnen mich nicht hoͤren — meine Stimme verhallt in dem Toben der Schlacht — der Rauch qualmt dicker und dicker!— Das Feuer hat unten die Zimmerflur ergriffen.— Nur noch einen Athemzug friſcher Luft, und ſollt' ich ihn mit augenblicklicher Vernichtung erkaufen!“
In wahnſinniger Verzweiflung ſtimmte der Elende bald in den Schlachtruf der Streitenden ein, bald ſtieß er Fluͤche auf ſich ſelbſt, die Menſchen, und ſogar auf den Himmel aus—


