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„Ha!“ rief der Baron nach einer langen Pauſe, „weißt du das, ſo biſt du wirklich der Urquell des Boͤ⸗ ſen, ſo allwiſſend, wie dich die Moͤnche beſchreiben!— Dieß Geheimniß glaubte ich in meiner eigenen Bruſt verſchloſſen, und noch in einer andern— bei ihr, der Verſucherinn, der Theilnehmerinn meiner Schuld, Hebe dich weg von mir, Satan! ſuche die ſaͤchſiſche Hexe ulrika auf, die allein kann dir ſagen, wovon ich und ſie allein Zeugen ſind.— Geh, ſage ich, zu ihr, die die Wunden auswuſch, den Koͤrper ausſtreckte, und ihm das Anſehen eines natürlich G ſtorbenen gab.— Geh zu ihr— ſie war meine Verſucherinn, Verfuͤh⸗ rerinn, und die noch ſchaͤndlichere Lohnerinn der That — laß ſie, ſo gut als mich, einen Vorſchmack von den hoͤlliſchen Qualen ſpuͤren.“ 3
„Sie ſchmeckt ſie ſchon,“ ſprach Ulrika, vor Front de Boeufs Lager tretend,„ſie hat lange getrunken aus dieſem Kelch, und daß du ihn theilſt, verſuͤßt ihr ſeine Bitterkeit.— Knirſche nicht mit den Zaͤhnen, Front de Voeuf— rolle nicht deine Augen— balle nicht deine Fauſt, und ſchuͤttle ſie nicht mit ſolch' drohenden Gebaͤrden gegen mich!— Die Hand, welche gleich der deines gefeierten Ahnherrn mit einem maͤchtigen Fauſt⸗ ſchlag dem wilden Stiere vom Gebirg den Hirnſchaͤ⸗ del einſchlug, iſt jetzt nervlos und ohnmaͤchtig gleich der meinigen.
„Elende, mordſuͤchtige Hexe!“ rief Font de Boeuf⸗ „Abſcheuliche, Unheil kraͤchzende Eule! So biſt du alſo


