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denden Unterbrechung die Stimme eines boͤſen Geiſtes vernehmen, der nach dem Aberglauben jener Zeiten das Bett des Sterbenden heimſuchte, um ſeine Gedan⸗ ken zu zerſtreuen und ſie von den Betrachtungen, die ſeine ewige Wohlfahrt betreffen, abzuziehen. Er ſchau⸗ derte und kruͤmmte ſich zuſammen; aber ſogleich ſeine gewohnte Entſchloſſenheit wieder annehmend, rief er: „Wer iſt hier?— wer biſt du, der du es wagſt, meine Worte wie ein Unheil verkuͤndender Rabe zu wiederholen?— Komm vor mein Bett, daß ich dich ſehen kann!“
„Ich bin dein boͤſer Engel, Reginald Front de Boeuf!“ erwiederte die Stimme.
„So laß mich dich in deiner leiblichen Geſtalt ſehen, wenn du in Wahrheit der Teufel biſt!“ ſprach der ſterbende Ritter.„Glaub' nicht, daß ich vor dir erbleichen werde. Hoͤlle und Teufel! koͤnnt' ich nur nit den mich umringenden Schrecken ſo tapfer kaͤm⸗ pfen, als ich mit irdiſchen Gefahren rang, weder Him⸗ mel noch Hoͤlle ſollte ſagen, daß ich vor dem Kampfe zuruͤckſchrak!“
„Denk'’ an deine Suͤnden, Reginald Front de Boeuf — an Aufruhr, Raub, an Mord!— Wer heßzte den ausſchweifenden Johann auf gegen ſeinen graukoͤpfigen Vater?— gegen ſeinen großmuͤthigen Bruder?“
„Magſt du ein boͤſer Geiſt, Prieſter oder der Teu⸗ fel ſelbſt ſein,“ erwiederte Front de Boeuf,„du luͤgſt in den Hals hinab! Nicht ich hetzte Johann zur Re⸗


