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„Wo ſind nun dieſe Hunde von Prieſtern?“ ſtoͤnte der Baron,„die ſolches Aufheben von ihrer geiſtlichen Mummerei machen?— Wo ſind dieſe unbeſchuhten Karmeliter alle, fuͤr die der alte Front de Boeuf das Kloſter von St. Anna ſtiftete, und ſo ſeinen Erben mancher ſchoͤnen Wieſe, manches fetten Ackers und mancher Huͤtung beraubte?— Wo ſind nun dieſe gierigen Hunde? Ich wette drauf, ſie ſitzen beim Bier, oder ſpielen ihre Kinderpoſſen an dem Bette irgend eines elenden Bauers. Mich, den Erben ih⸗ res Goͤnners— mich, fuͤr den zu beten, ſie vermoͤge der Gruͤndung verpflichtet ſind— mich— die un⸗ dankbaren Schurken! mich laſſen ſie ſterben, gleich dem heimathloſen Hund auf der Gemeinwieſe— ohne Beichte, ohne Abendmahl!— Sagt dem Templer, er ſoll hie⸗ her kommen!— er iſt ein Prieſter, und kann mir vielleicht helfen!— Aber nein!— lieber will ich noch dem Teufel ſelber beichten, als Brian de Bois Guil⸗ bert, der weder an Himmel noch an Hoͤlle glaubt. Ich habe alle Leute vom Beten ſagen hoͤren,— ſelbſt beten mit eigener Stimme— die brauchen nicht den falſchen Prieſtern zu ſchmeicheln, noch ſie zu beſtechen.— Aber ich— ich wag es nicht!“
„Lebt Reginald Front de Boeuf, um ihm zu ſagen, daß es was gibt, das er nicht wagt?“ ſchrillte dicht an ſeinem Bett eine gebrochene Stimme.
Das boͤſe Gewiſſen und das erſchuͤtterte Nerven⸗ ſyſtem Front de Boeufs ließ ihn in dieſer befrem⸗


