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ziehen. Aber unter den Laſtern des hartherzigen, habſuͤchtigen Front de Boeuf herrſchte vor allen der Geiz vor; deßhalb hoͤhnte er Kirche und Geiſtlichkeit, ehe er fuͤr Guͤter und Schaͤtze ſich Abſo⸗ lution erkaufte. Daher hatte der Templer, ein Un⸗ glaͤubiger von andrem Schlag, ſeinen Verbuͤndeten nicht ganz richtig gezeichnet, wenn er behauptete, Front de Boeuf wiſſe keinen Grund fuͤr ſeinen Un⸗ glauben anzugeben; denn der Baron haͤtte ihm eut⸗ gegnet, die Kirche verkaufe ihre Waaren um zu hohen Preis, dieſe geiſtige Ausloͤſung komme zu hoch zu ſtehen, und Front de Boeuf wollte lieber die Wirkung der Arznei beſtreiten, als den Arzt bezahlen. Aber jert war der Augenblick erſchienen, wo die Erde mit all ihren Schaͤtzen vor ſeinem Auge wegſchwamm, und auch ſein Herz, obſchon ſo hart wie ein Muͤhlſtein, vor dem Blick in die oͤde, naͤchtliche Finſterniß des Jenſeits erbebte. Das Fieber, das in ſeinen Adern tobte, ſteigerte noch die Ungeduld und Angſt ſeiner Seele, und ſein Todtenbett zeigte, wie die neuer⸗ wachten Gewiſſensbiſſe mit der ihm eigenthuͤmlichen, ein jewurzelten Halsſtarrigkeit in ſeinem Innern kaͤmpf⸗ ten!— Ein furchtbarer Seelenzuſtand, der nur in jenen ſchrecklichen Regionen ſeines Gleichen findet, wo die Klage ohne Hoffnung, Gewiſſensbiſſe ohne Reue erwecken, ein graͤßliches Gefuͤhl der jezigen Qual und eine Vorahnung, daß ſie kein Ende nehmen wuͤrde.


