„Wie?“ rief der Templer,„unſere Gefangenen
ausliefern, und uns zum Geſpoͤtt und zum Gegen⸗ ſtand des Fluches machen, als heldenmuͤthige Ritter, die naͤchtlicher Weile uber wehrloſe Reiſende herfallen und ein ſtarkes Schloß gegen einen heimathloſen Trupp Geaͤchteter nicht zu halten vermoͤgen, die von Schweinehirten, Narren und dem Auswurf der Menſch⸗ heit angefuͤhrt werden? Schaͤm' dich ob deinem Rath, Maurice de Bracy!— Dieſes Schloß ſoll mich und meine Schaar unter ſeinen Truͤmmern begraben, ehe ich zu ſolch' erniedrigendem, entehrenden Vertrag meine Zuſtimmung gebe!“
„Gut denn, auf die Mauern alſo!“ entgegnete ſorglos de Bracy;„Niemand hat je geathmet, ſei es Tuͤrke oder Templer, der weniger als ich ſich aus dem Leben machte. Aber es bringt mir eben keine Schande, wenn ich wuͤnſchte, wir haͤtten hier ein paar Duzend von meinen Freibeutern da. O meine tapferen Lanzen! Koͤnntet Ihr nur ahnen, wie hart Euer Hauptmann heute im Gedraͤnge iſt, wie bald wuͤrd' ich Euer Banner an der Spitze Eures Heerhaufens
wehen ſehen! Wie wenig wuͤrden dieſe Schurken Eu⸗ 1
rem Angriffe Stand halten koͤnnen!“
„Wuͤnſche, was du willſt!“ ſagte der Templer, „aber laß uns wenigſtens mit den uns ebleibenden Mannen, ſo gut wir koͤnnen, uns vertheidigen.—
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Es ſind hauptſaͤchlich Front de Boeufs Reiſige,
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