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Horn und Bandelier. Das koͤmmt von der geruͤhm⸗ ten Politik des alten Fitzurſe, welche die verdammten Schufte gegen uns in Harniſch jagt! Waͤr' ich nicht ſo gut gewappnet geweſen, der Schurke haͤtte mich mehr denn ſiebenmal niedergeſchoſſen, mit ſo wenig Beden⸗ ken, als ob ich ein Rehbock waͤre. Er hat mir jede Fuge an meinem Harniſch mit ſcharfen Pfei⸗ len gezeichnet, die mir mit ſo wenig Ruͤckſicht gegen die Rippen fuhren, als ob mein Gebein von Eiſen waͤre.— Truͤge ich nicht ein ſpaniſches Panzerhemd unter meinem Harniſch, ich waͤre ordentlich geſpickt.““
„Aber Ihr hieltet Euren Poſten?“ fragte der Templer,„wir haben das Auſſenwerk eingebuͤßt.“
„Das iſt ein boͤſer Verluſt!“ verſetzte de Bracy. „Die Schufte finden dort Schutz, um dem Schloſſe mehr zuzuſetzen, und wenn man nicht ſehr auf der Hut iſt, ſo finden ſie leicht einen Thurm, einen un⸗ bewachten Winkel, oder ein vergeſſenes Fenſter und fallen uͤber uns her. Unſer Haͤufchen iſt zu klein, um jeden Punkt zu decken, und die Leute klagen, daß ſie ſich nirgends zeigen duͤrfen, ohne daß eben ſo viele Pfeile auf ſie zufliegen, wie auf die Zielſcheibe im Kirchſpiel am heiligen Feſtabend. Front de Boeuf liegt auf den Tod, und ſeine Kraft und ſein Stier⸗ haupt kann uns keine Huͤlfe mehr bringen! Was meinſt du, Sir Brian, waͤre es nicht beſſer, wir mach⸗ ten aus der Noth eine Tugend, und faͤnden uns durch Auslieferung unſrer Gefangenen mit den Schur⸗ ken ab?“


