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162. gen.— Jezt erheben ſie ihn!— Gott Moſis vergieb den Geſchoͤpfen, die du erſchaffen haſt!—“
Das Zeichen zum Angriff, das durch den Schall eines ſchrillenden Hornes gegeben ward, und trotzig von einer Fanfare normaͤnniſcher Tromveten von den Zinnen beantwortet ward, und worein noch der dumpfe Klang der Muſcheln, einer Art Keſſelpauken, ſtimm⸗ te, unterbrach jezt ihre Beſchreibung. Das Schlacht⸗ geſchrei beider Parteien vermehrte noch den furcht⸗ baren Laͤrm. Die Stuͤrmenden rleſfen:„St. Georg fuͤr England!“ und der Normaͤnner Feldgeſchrei war: En avant de Bracy!— Beau séant! Boau séant!— Pront de Boeuf à la resscousse!“ je nach dem ver⸗ ſchiedenen Schlachtruf der Anfuͤhrer.
Aber durch Laͤrm und Geſchrei ſollte der Kampf nicht entſchieden werden; die verzweifelten An⸗ ſtrengungen der Stuͤrmenden wurden von gleichkraͤf⸗ tiger Gegenwehr von Seiten der Belagerten erwidert. Die Bogenſchuͤtzen, durch ihr Weidmannsleben aufs innigſte mit ihrer Kunſt vertraut, waren ſo ganz„eingeſchoſſen“, daß kein Punkt, auf dem ſich ein Vertheidiger blicken ließ, ihren ſcharfen Pfeilen unzugaͤnglich war. Bei dieſem heftigen Angriff flo⸗ gen, obwohl jeder Bogen ſein eigenes Ziel hatte, die Pfeile hageldicht gegen jede Schießſcharte und Oeffnung in der Bruſtwehr, nach jedem Feu⸗ ſter, wo ſich ein Feind vermuthen ließ;— zwei oder drei Marn der Beſaßung wurden getidet, und
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