ſten in die Augen,“ ſagte die Juͤdinn;„er allein iſt von Kopf bis zu Fuß gewaffnet, und ſcheint die Leitung des Ganzen zu fuͤhren.“
„Welche Deviſe fuͤhrt er auf dem Schild?“ fragte Jvanhoe.
„Es ſieht etwas einer eiſernen Kette gleich und
ein Vorlegeſchloß in blauem Feld auf dem ſchwar⸗ zen Schilde,“ ſprach Rebekka. 1
„Eine eiſerne Kette und Vorlegeſchloß auf blauem Felde!“ ſprach Ivanhoe.„Ich kenne Niemand, der dieſe Deviſe fuͤhrte, wohhaber koͤnnt es jezt mit allem Fug die meinige ſeyn. Kannſt du den Wahlſpruch nicht ſehen?“
„Kaum ſeh' ich die Deviſe in ſolcher Entfer⸗ nung,“ erwiederte Rebekka;„wenn aber die Sonne drauf ſcheint, ſo glaube ich ſo was darauf zu ent⸗ decken.“
„Unterſcheideſt du keine weiteren Anfuͤhrer?“ rief der beunruhigte Frager. 3
„So weit ich ſehen kann, unterſcheidet ſich kei⸗ ner beſonders,“ verſetzte Rebekka,„allein ohne Zwei⸗
ffel wird die andre Seite des Schloſſes auch auge⸗
griffen. Sie ſcheinen jezt Miene zum Vorruͤcken zu machen.— Gott Zions ſteh' uns bei.— Welch ein
furchtbarer Anblick!— Die Vorderſten der Anruͤk⸗
kenden tragen hohe Schilde aus Brettern; die An⸗
dern folgen und ſpannen im Vorſchreiten den Bo⸗ W. Seott's Werke. X.V. 11
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