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nicht ſehr hoch und ſtark, und diente zur Beſchuͤtzung der Hinterthuͤr, durch welche kurz vorher Cedric ent⸗ laſſen ward. Der Schloßgraben trennte dieſen Bruͤk⸗ kenkopf von den uͤbrigen Befeſtigungswerken, ſo daß es, im Falle er genommen ward, ein leichtes war, die Verbindung mit dem Hauptgebaͤude durch Zer⸗ ſtoͤrung der Zugbruͤcke abzuſchneiden. Eine Ausfall⸗
pforte war der Hinterthuͤr gegenuͤber im Auſſenwerke augebracht und das Ganze war durch Paliſaden verthei⸗ digt. Rebekka konnte aus der groͤßern Zahl der hier zur Vertheidigung aufgeſtellten Bewaffneten ſchlie⸗ ßen, daß man fuͤr ſeine Haltbarkeit fuͤrchte; ebenſo ſchien es, wenn man die dagegen Anruͤckenden be⸗ trachtete, daß auch ſie dieſen Punkt als den ſchwaͤch⸗ ſten zum Angriff auserſehen hatten. Dieſe Be⸗ merkungen theilte ſie in Kuͤrze Jvanhoe mit, und fuhr fort:„der Raum des Waldes iſt weithin mit Armbruſtſchuͤtzen beſetzt, obwohl nur wenige aus ſei⸗ nem ſtarken Schatten hervorgetreten ſind.“
„Unter weſſen Banner?“ fragte Ivanhoe.
„Unter keinem Feldzeichen, ſo weit ich ſehen kann,“ antwortete Rebekka.
„Etwas ganz Ungewoͤhnliches!“ murmelte der Ritter,„zum Sturm eines ſolchen Schloſſes ohne ſliegende Fahnen anzuricen!— Siehſt du, wer ihn aufuͤhrt?“
„Ein Ritter in ſchwarzer Ruͤſtung faͤllt am mei⸗ 4 ſten


