Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
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einen Entſchluß faſſen, ehe ich weiß, wie es auſſen ſteht?

Um Jvanhoe's Wuͤnſche zu erfuͤllen, verſuchte Re⸗ bekka Cedric auf des verwundeten Ritters Zimmer zu bringen, was ihr durch die Dazwiſchenkunft Urfrieds vereitelt wurde. Sie zog ſich zuruͤck, um Jyanhoe von dem Mißlingen ihres Unternehmens zu benach⸗ richtigen. Sie hatten nicht Zeit, das Fehlſchlagen dieſer Hoffnung auf Nachrichten zu bedauern; denn das Geraͤuſch, das bisher die Vertheidigungsanſtal⸗ ten im Schloſſe verurſacht hatten, wuchs jezt zu zehn⸗ fachem Laͤrm und Geſchrei an. Die ſchweren, doch haſtigen Schritte der Bewaffneten vernahm man von den Zinnen, oder toͤnten ſie durch die engen, gewundenen Gaͤnge und Treppen wieder, die zu den verſchledenen Bruſtwehren und Befeſtigungswerken fuͤhrten. Man hoͤrte die Stimmen der Ritter, wie ſie ihre Man⸗ nen ermuthigten, oder die Vertheidigung lenkten, waͤhrend ihre Befehle oft von dem Graͤuſch der Waf⸗ fen, oder dem wilden Schlachtruf derer, an die ſie gerichtet waren, uͤbertoͤnt wurden. So furchtbar dleſe Toͤne waren, und noch furchtbarer der Erfolg, den ſie erwarten ließen, ſo lag in ihnen doch zugleich et⸗ was Erhabenes, das Rebekka's hochgeſtimmter Geiſt auch in dieſem Augenblick zu fuͤhlen vermochte. Ihr Auge flammte, obgleich das Blut von ihren Wangen wich, und wunderbar miſchte ſich in ihr das Gefuͤhl der Furcht mit der ſchaurig ergreifenden Begeiſterung