Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
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kriegeriſcher Hoheit, als ſie halb vor ſich hin, halb zu ihrem Gefaͤhrten gewandt, die Schriftworte ſprach:Es raſſelt der Koͤcher es ſchimmert der Speer der Schild die Stimme der Hauptleute und der Schlacht⸗ ruf ertoͤnen! Aber Ivanhoe gleich dem Schlachtroß, brannte vor Ungeduld uͤber ſeine Unthaͤtigkeit; und vor glühender Begier, den Kampf zu theilen, rief er:Koͤnnt ich mich nur an jenes Fenſter ſchleppen, daß ich den Verlauf des tapfern Streites mit anſehn koͤnnte. Haͤtt' ich einen Bogen, einen Pfeil zu ſchießen, oder eine Streitart, um nur einen Streich fuͤr unſere Befrelung zu fuͤhren! Es iſt vergebens! Es iſt vergebens! Ich bin kraftlos und bin waf⸗ fenlos!

Beunruhigt Euch nicht, edler Ritter, ant⸗

wortete Rebekka,ploͤtzlich verſtummte der Laͤrm vielleicht koͤmmt es nicht zur Schlacht. Du kennſt das nicht, verſetzte Wilfried unge⸗ duldig,dieſe Todesſtille beweiſt nur, daß nun alle Bewaffnete auf ihren Poſten ſind und einen augen⸗ blicklichen Angriff erwarten; was wir bis jezt hoͤrten, war nur das ferne Brauſen des Sturmes bald wird er in all ſeiner Wuth ausbrechen! Koͤnnt ich nur jenes Fenſter erreichen!

Du wuͤrdeſt Dir nur ſchaden durch ſolchen Ver⸗ ſuch, edler Ritter, entgegnete ſeine Waͤrterinn. Als ſie ſeine große Unruhe bemerkte, fuhr ſie entſchloſſen fort:Ich ſelbſt will mich an jenes Gitterfenſter ſtel⸗