Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
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Schlachtroß, ſein Jagdhund ſind ihm theurer als die verachtete Juͤdinn! Mein Geiſt iſt mohr zexruͤttet, liebes M ddchen, fuhr Ivanhoe fort,durch Kummer, als mein Koͤrper durch Schmerzen. Aus den Reden dieſer Leute, die bis jezt meine Waͤrter waren, hab ich erfahren, daß ich Gefangener bin, und wenn ich mich nicht irre in der barſchen, lauten Stimme, die ſie von da zu ei⸗ nem kriegeriſchen Geſchaͤfte abrief, ſo bin ich auf dem Schloſſe Front de Boeufs wenn dem ſo iſt, wie wird es enden, oder wie kann ich Rowena und mei⸗

nen Vater beſchuͤtzen?

Er erwaͤhnt weder des Juden noch der Juͤdinn, ſprach Rebekka bei ſich.Doch was koͤnnen wir ihm ſein? wie gerecht ſtraft mich der Himmel, daß meine Gedanken auf ihm weilten! Nach dieſer Selbſtan⸗ klage beeilte ſie ſich, Ivanhoe zu berichten, was ſie wußte; allein es erſtreckte ſich blos Darauf, daß der Templer Bois Guilbert und der Baron Front de Boeuf Gebieter dieſes Schloſſes ſeien, daß es von auſſen belagert wuͤrde, aber von wem? wußte ſie nicht. Sie ſetzte hinzu, daß ein chriſtlicher Prieſter im Schloſſe ſei, der wahrſcheinlich mehr Aufſchluß geben koͤnnen

Ein chriſtlicher Prieſter? rief der Ritter freu⸗ dig;bring ihn hieher, Rebekka, wenn Du kannſt!

ſag ihm, ein kranker Mann begehre ſeines geiſt⸗ lichen Zuſpruchs ſag, was Du willſt etwas muß ich unternehmen oder verſuchen; wie kann ich aber