Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
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zu irgend einer großen That aufbewahrt, die Dein Arm im Angeſicht dieſes Volks vollbringen ſoll. Lebe wohl wenn Du die Arzenet, die ich durch Reuben Dir ſenden werde, genommen haſt, ſo lege Dich wie⸗ der zur Ruhe, daß Du um ſo beſſer die Reiſe des folgenden Tages ausdauern kannſt.

Jvanhoe war durch dieſe Gruͤnde uͤberzeugt, undge⸗ horchte den Anordnungen Rebekkas. Der Trank, den ſie ihm reichen ließ, war ein beruhigendes Schlaf erregen⸗ des Mittel, das dem Kranken einen geſunden, ruhi⸗ gen Schlummer ſicherte. Am Morgen fand ihn ſein freundlicher Arzt ganz frei von allen Fieberzu⸗ faͤllen, und im Stande, die Beſchwerden der Reiſe zu ertragen. Man legte ihn in die Saͤnfte, die ihn aus den Schranken hieher gebracht hatte, und alle Vorkehrungen zu einer bequemen Reiſe waren getrof⸗ ſen worden. Nur in einer Hinſicht vermochten ſelbſt Rebekkas Bitten nicht, dem verwundeten Rit⸗ ter die erwuͤnſchte Bequemlichkeit zu ſichern. Iſaak, gleich dem reich gewordenen Wanderer in Juvenals Satyre, wurde ſtets von der Furcht vor Raͤubern ge⸗ quaͤlt, indem er uͤberzeugt war, daß er ſowohl von den wegelagernden Normannen als von den ſaͤchſiſchen Geaͤchteten fuͤe gute Beute erklaͤrt werden wuͤr⸗ de. Er reiſte daher mit großer Eile, hielt kurze Raſt und noch kuͤrzere Mahle, ſo daß er Cedric und Athel⸗ ſtane uͤberholte, die einen Vorſprung von mehreren Meilen hatten, aber durch ihren laͤngeren Schmaus