Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
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Wollte Gott, ſie fuͤhrten ihren Vorſatz aus! ſagte Ivanhoe;es iſt, als ob ich vom Schickſal da⸗ zu beſtimmt waͤre, uͤber Jeden, der mir Liebe er⸗ zeigt, Verderben zu bringen. Mein Koͤnig, der mich ehrte und auszeichnete, Du ſiehſt, ſein leib⸗ licher Bruder erhebt den Arm, um ihm die Krone zu enrreißen meine Huldigung hat Unruhe und Kummer der ſchoͤnſten ihres Geſchlechtes gebracht, und nun kann mein Vater leicht in ſeinem Zorn dieſen armen Diener erſchlagen fuͤr ſeine Liebe und die guten Dienſte, die er mir leiſtete. Du ſiehſt, Maͤdchen, welch ein zum Ungluͤck geſchaffenes Weſen Du zu unterſtuͤtzen wagſt; ſei klug und uͤberlaſſe mich meinem Schickſal, ehe das Ungluͤck, das mir auf dem Fuße folgt, gleich einem Bluthund auch Dich vernichtend ergreift.

Nein, entgegnete Rebekka,Deine Schwaͤche und Dein Kummer, Herr Ritter, laͤßt Dich die Abſichten des Himmels mißkennen. Du biſt Deinem Vaterland wie⸗ der geſchenkt in einem Augenblick, wo es den Beiſtand eines ſtarken Arms und eines treuen Herzens am noͤthigſten bedurfte, und haſt den Stolz Deiner Feinde, und der Feinde Deines Koͤnigs gedemuͤthigt, als ſie ihr Horn am hoöchſten erhoben hatten; und in den Leiden, die Du erduldet haſt, hat Dir, wie Du ſiehſt, der Himmel unter den Verachtetſten im Lande einen Helfer und Arzt erkoren. Deßhalb ſel guten Muthes, und glaube, daß der Himmel Dich