Teil eines Werkes 
44. Band, Ivanhoe : 2. Theil (1827)
Entstehung
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13 lacht, wenn wir mißhandelt und gepluͤndert werden, und daß wir gezwungen werden, unſern Schmerz zu verbeißen, und feige zu laͤcheln, wo wir uns tapfer raͤchen follten.

Denkt nicht ſo, Vater, erwiederte Rebekka, wir haben auch unſre Vortheile. Dieſe Heiden, ſo grauſame Unterdruͤcker ſie auch ſind⸗ ſind doch einiger⸗ maßen abhaͤngig von den zerſtreuten Kindern Zions, die ſie verachten und verfolgen. Ohne unſere Reichthu⸗ mer könnten ſie weder im Kriege ihre Heere, noch im Frieden ihre Triumphe bezahlen; und das Gold, wel⸗ ches wir ihnen leihen, kehrt vermehrt in unſre Schreine zuruͤck. Wir gleichen dem Raſen, der am beſten gruͤnt, wenn er am meiſten getreten wird. Selbſt die heutige Feſtlichkeit waͤre nicht ohne den Beiſtand des verachte⸗ ten Juden, der die Mittel dazu hergab, vor ſich ge⸗ gangen. 3

Tochter! ſagte Iſaak,da beruͤhrſt du eine neue Kummerſaite! das gute Roß und die reiche Ruͤſtung⸗ der ganze Profit meines Geſchaͤfts mit unſerem Kirjath Jairam zu Leiceſter das auch hin! der ganze Ge⸗ winnſt einer Woche hin! Alles hin! der Gewinnſt zweier Sabbathe dahin! ynd doch kann es beſſer enden, als ich denke, er iſt ein guter Junge!

Sicherlich, fiel Rebekka ein,werdet Ihr nit bereuen, den Dienſt, den Euch der fremde Ritter that⸗ belohnt zu haben!

Ich hoff as, Tochter, erwiederte Iſaak,und