Teil eines Werkes 
44. Band, Ivanhoe : 2. Theil (1827)
Entstehung
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ligen Väter unſres Stammes! welch ein Verluſt iſt das fuͤr einen Mann, der jedes Jod, jedes Ditel⸗ chen im Geſetze Moſis puͤnktlich erfuͤllt hat! Fuͤnf⸗ zig Zechinen mit einem Griffe durch die Klauen eines Tyrannen mir entriſſen zu ſehen!

Aber Vater, ſprach Rebekka,es ſchien ja, Ihr gabet das Gold dem Prinzen Johann aus freien Stuͤcken.

Aus freien Stuͤcken? Der Fluch Egyptens uber ihn! Aus freien Stuͤcken, ſagſt du? ja ſo freiwil⸗ lig, als ich in dem Meerbuſen von Lyon meine Waa⸗ ren über Bord warf, um das Schiff in dem wuͤthenden Sturm zu erleichtern da kleidete ich die ſchaͤumen⸗ den Wellen in meine koſtbaren Seidenſtoffe durch⸗ duͤftete ſie mit Myrrhen und Aloe bereicherte des Meeres Hoͤhlen mit Gold⸗ und Silberſtoffen! war das nicht eine Stunde unausſprechlichen Elends, ob⸗ wohl meine eigenen Haͤnde das Opfer brachten?

Aber es galt, unſer Leben zu retten, Vater, antwortete Rebekka,und der Gott unſrer Vaͤter hat ſeitdem Euer Waarenlager und Euern Handel aufs reichlichſte geſegnet. 3

Ja, antwortete Iſaak,wenn aber der Tyrann ſte gewaltſam mit Beſchlag belegt, wie er es heute that, und mich zwingt, dabei zu lachen, wenn er mich pluͤndert. Ach, DTochter, erblos und unſtaͤt, wie wir ſind, iſt doch das groͤßte Uebel, das unſern Stamm befaͤllt, noch das, daß alle Welt. uns aus⸗