Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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und de reiche Ruͤſtung Gott meiner Vaͤter! rief er wieder aus, Mehat goſiont, 1 49 d ſchni ne Philiſter iſt ge allen unter ſdind der uübeſchn ee wie Ogg, der Konig von Baſchan und Sihon, der Ko⸗ nig der Amoriter ſiel vor dem Schwert unſrer Vaͤ⸗ ter! gewißlich wird er nun ihr Gold und Silber und ihre Streitroſſe und ihre Ruͤſtung von Erz und von Stahl, alles Alles als Beute nehmen.

Denſelben ſorglichen Antheil zeigte der wuͤrdige Jude bei jedem neuen Gange und verfehlte ſelten ei⸗ nen ſchnellen Ueberſchlag uͤber den Werth der Pferde und Waffen zu machen, die dem Sieger zufielen. Man hatte alſo an dem Orte, wo der enterbte Ritter hielt, nicht geringe Theilnahme fuͤr ihn ausgeſprochen.

Sei es nun aus Unentſchloſſenheit oder aus ſonſt einem Grunde, genug der Ritter hielt laͤnger als eine Minute, waͤhrend aller Augen ſeine Bewegunger ſchweigend bewachten; endlich ſenkte er allmaͤlig ſeine Lanze und legte die darauf befeſtigte Krone zu den Fuͤßen der ſchoͤnen Rowena nieder. Im Augenblick ertönten die Trompeten, und die Herolde ver⸗ kuͤndeten Ladv Rowena für den folgenden Tag als die Koͤniginn der Liebe und Schoͤnheit und bedrohten mit geziemenden Strafen alle diejenigen, die es wa⸗ gen wuͤrden, ihrer Herrſchaft den Gehorſam zu verſg⸗ gen. Sie wiederholten ihren Ausruf:ſeid mildthaͤ⸗ tig, Ihr Ritter! und Cedric beantwortete dieſen in der Freude ſeines Herzens durch eine ſehr reichliche Gabe, zu welcher Athelſtane, obwohl weniger ſchnell, eine ebenſo reiche Spende fuͤgte.

Unter den Damen normaͤnniſchen Geſchlechts ließ ſich einiger Unmuth bemerken, da ſie ebenſo unge⸗ wohnt waren, ſich eine ſaͤchſiſche Schoͤnheit vorgezogen, als ihre Edeln in den von ihnen ſelbſt eingefuͤhrten Kampfſoielen beſieat zu ſehen. Allein dieſes Murren erſtarb unker dem lauten Judelruf der Menge:lan⸗ ge lebe Lady Roweng, die erwaͤhlte, geſetzmaͤßige Koͤ⸗