Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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Endlich hielt der Ritter var dem Balkon, auf welchem Lady Rowena ſaß und die Erwartung der Zu⸗ ſcheler war Hechſte geſpaunt. Man muß veſtehei, daßwenn der Anrtei an ſeinem Gluͤcke den enterbten Nitter beſtochen hatte, eben dieſer Punkt in den Schranken, vor dem er hielt, ſeine Vorliebe allerdings verdient haben mochte. Auſfer ſich vor Freude uͤber die Niederlage des Templers, und noch entzuͤckter uͤber die Beſiegung ſeiner beiden uͤbelgeſinnuten Nachbarn Front de Boeuf und N Nalvoiſin hatte Cedric der Sachſe ſich mit halbem Leibe uͤber die Schranken hi nausgelehnt, und war dem Sieger nicht blos mit den a, ſondern mit ganzem Herzen und ganzer Seele geſolgt.

Eine andere Gruppe unter der von den Sachſen beſetzten Gallerie hatte nicht geringern Antheil an den Ereigniſſen des Tages genommen.

Vater Abraham! rief Iſaak von York, als us erſte Rennen zwiſ ſchen dem Templer und dem ent⸗ erbten Ritter voruͤber war, vie kuͤhn der Heide rei⸗ tet! na mein, das ſchoͤne Roß, das ge ebracht ward aus ſo ferne Lande, er tril 506's ein Fülle vom wilden Eſel waͤr dle R die Joſeph Pareira, dem mailaͤndiſchen Waffer enſchmiet ſo viele koſtbare Zechi⸗ nen koſtete, ſiebzig Proz zent abgerechnet, er geht ſo da⸗ mit um, als haͤtt' er ſie auf der Landſtraße gefunden!

Wenn er ſeinen eigenen Leib und ſeine Glieder derſelben Gefahr ausſetzt, verſetzte Rebekka,indem er einen ſo furchtbaren Kampf wagt, ſo kann man nicht erwarten, daß er Pferd und Ruͤſtung ſchonen wird.

Ki ud! erwiederte Iſaak etwas hitzig,du wfißt nicht, was du ſprichſt Sein Hals un 5 ſeine

Glieder ſind ſein eigen, ſein Pferd und ſeine Ruͤſtung geh bren Heiliger Jakob, na was wollt ich da ſagen! und dennoch iſt er ein guter Junge ſieh, Re⸗ bekka! ſieh, er will wieder gegen den Philiſter die Lenden guͤrten bete, Kind, bete fuͤr die Wohlfahrt des guten Jungen und das feurige Pferd