iſſen koͤnnen; ich we⸗ wen ich rathen ſollte— wenn
n iſt, die Koͤnig Richard ſein ſollen, aus dem
ſagen werd nigſtens n 3 es nicht eine der guten Lanz begleiteten, und nun im Begr helligen Lande heimzukehren.“ 3
„Es kann der Graf von Salisbury ſein,“ meinte Bracy,„der hat ungefaͤhr dieſelbe Groͤße.“
„Sir Thomas de Multon, der Ritter von Gils⸗ land noch eher,“ entgegnete Fitzurſe;„Salisbury iſt unterſetzterer Statur.“ Ein Gefluſter entſtand unter dem Gefolge; doch wußte man nicht, von wem es ausging:„es iſt wohl gar der Koͤnig ſelbſt— Richard der Löwenherzige.“ 4
„Das wolle Gott verhuͤten!“ rief Prinz Jo⸗ hann, indem er ſich unwillkuͤhrlich todtenbleich um⸗ wandte und wie vom Blitz getroffen erbebte;„Walde⸗ mar!— Bracy! tapfere Ritter und Edle, erinnert Euch meiner Verſprechen und ſteht mir treulich bei!“
„Die Gefahr iſt nicht ſo nahe!“ ſagte Walde⸗ mar Fitzurſe;„kennt Ihr ſo wenig die Riſengeſtalt des Sohns Eures Vaters, daß Ihr glaubt, ſie laſſe ſich in den umfang jener Ruͤſtung bergen?— De Wy⸗ vil und Martival, Ihr werdet dem Prinzen am beſten dienen, wenn Ihr den Sieger ſogleich zum Throne fuͤhrt, und ſo den Irrthum wegraͤumt, der ihm alles Blut von den Wangen getrieben hat.— Seht ihn nur recht an,“ fuhr er fort,„Ew. Hoheit wird fin⸗ den, daß ihm drei Zoll zur Groͤße Koͤnig Richards fehlen und zwei zum wenigſten zu ſeiner Schulter⸗ breite. Auch haͤtte das Roß, welches er reitet, den Koͤnig Richard nicht auf einem einzigen Gange ge⸗ tragen.“
Waͤhrend er ſo ſprach, hatten die Marſchaͤlle den enterbten Ritter zu dem Fuße der hoͤlzernen Stufen geführt, auf denen man aus den Schranken zu des Prin⸗ zen Sitz gelangte. Noch immer von dem Gedanken be⸗ unruhigt, daß ſein von ihm ſo ſehr beleidigter Bruder,


