Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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hiedurch ohne Zweifel den Aerger ſeiner Gefaͤhrten noch vermehrte. Eine zweite und dritte Partei der Ritter er⸗ ſchien nun auf dem Kampfplatze; aber, obwohl auch manche unter ihnen ruͤhmlichen Beifall errangen, ſo blieb doch im Ganzen der Vorzugeauf Seite der Aus⸗ forderer, da nicht einer aus dem Sattel gehoben wur⸗ de, oder ſein Ziel verfehlte Unfalle, welche dem einen oder dem andern ihrer Gegner bei jedem Zu⸗ ſammentreffen widerfuhren. Der Muth der Gegner war daher ſehr geſunken. Beim vierten Gange erſchienen nur drei Ritter, welche, die Schilde Bois Guilberts und Frout de Boeufs vermeidend ſich be⸗ gnugten, die der drei andern Ritter zu beruͤhren, die ſammtlich nicht dieſelbe Staͤrk

ke und Gewandt⸗ heit bewiefen harten. Dieſe politiſche Wahl aber aͤnderte das Gluͤck des Tages nicht, das den Ausfor⸗ derern guͤnſtig blieb; einer ihrer Gegner ward nieder⸗ geworfen, und beiden mißlang der ſogenaunte Altaint, das heißt, der Verſuch ſo ſtark gegen Schild und Helm des Feindes anzulaufen, daß die Lauze zerſplittern, oder der Feind zu Boden geworfen werden muß.

Nach dieſem vierten Gange entſtand eine betraͤcht⸗ liche Pauſe. Es ſchien als waͤre Niemand weiter nach dem Kampfe luͤſtern. Die Zuſchauer murrten unter einander, denn von den Ausforderern waren Mal⸗ woiſin und Front de Boeuf wegen ihres Charakters beim Volke nicht beliebr, und die Andern waren auf⸗ ſer Grantmesnil Fremde und Auslaͤnder. 1

Keiner aber fuͤhlte die allgemeine Unzufriedenheit tiefer als Cedric der Sachſe, welcher in jedem durch die normaͤnniſchen Ausforderer gewonnenen Vortheil

einen wiederholten Triumph uͤber die Ehre Englands ſah. Seine eigene Erziehung hatte ihm keine Erfah⸗ rung in den ritterlichen Kampfſpielen gegeben, od er gleich mit den Waffen ſeiner ſachſiſchen Vorfahren

bei manchen Gelegenheiten als einen tapfern, ent⸗