Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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zogen ſich die Kämpen nach dem aͤußerſten Ende der Schranken zuruͤck, wo ſie in einer Linie hielten, in⸗ deß die Ausforderer ihre Zelte verließen, ihre Roße beſtiegen und, an ihrer Spitze Brian de Bois Guil⸗ bert, von der Ebene herabritten, jeder ſich dem Geg⸗ ner gegenuͤber ſtellend, der ſeinen Schild beruͤhrt hatte.

Unter dem Schmettern der Hoͤrner und Trom⸗ peten ſprengten ſie im Galopp auf einander los, und die Geſchicklichkeit oder das Gluͤck der Ausforderer wollte es, daß die Gegner Bois Guilberts, Malvoi⸗ ſins und Front de Boeufs ſogleich auf den Sand ge⸗ ſezt wurden. Der Gegner Grantmeſuils, ſtatt ſeine Lanze gegen den Helm oder den Schild deſſelben zu brechen, verfehlte ſein Ziel dergeſtalt, daß er mit der Lanze quer uͤber den Leib deſſelben fuhr ein Unſall, der noch fuͤr ſchimpflicher gehalten wurde, als wenn er aus dem Sattel gehoben worden waͤre, weil dieß Leztere ein Werk des Zufalls ſein konnte, indeß das andere Ungeſchicklichkeit in Fuͤhrung der Waffe und Regierung des Pferdes bewies. Nur der fuͤnfte Ritter rettete die Ehre ſeiner Partei und brach, oh⸗ ne Schaden zu nehmen oder zu geben, ritterlich ſei⸗ ne Lanze mit dem Johanniterritter.

Der Jubelruf der Menge, ſo wie der Nuf der Herolde, und das Schmettern der Trompeten, ver⸗ kündeten den Triumph der Sieger und die Niederlage der Ueberwundenen, die erſteren zogen ſich in ihre Zelte zuruck, und die lezteren, ſo gut es gehen woll⸗ te, ſich aufraffend begaben ſich mißmuthig und be⸗ ſchämt aus den Schranken, um ſich mit ihren Sie⸗ geru uͤber die Ausloͤſung ihrer Ruͤſtung und Pferde zu verſtaͤndigen, welche ſie nach den Turniergeſetzen verwirkt hatten. Nur der Fuͤnfte verweilte lange ge⸗ nug in den Schranken, um den Beiſall der Zuſchauer hinzunehmen, und zog ſich endlich, von dieſem beglei⸗ tet, langſam von dem Kampfplatze zuruͤck, indem er