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ben. Was wuͤrde es alſo dem Leſer nuͤtzen, ihre Na⸗ men oder die verſchiedenen Sinnoilder ihres kriegeri⸗ ſchen Ranges zu kennen?—
Damals aber, als ihr Geiſt nichts von der ihre Namen und Thaten einſt erwartenden Vergeſſenheit traͤumte, zogen die Ri⸗ter durch die Schranken, ihre murhigen Roſſe zuͤgelnd, waͤhrend ſie zugleich ih⸗ re Kunſtfertigkeit im Reiten entfalteten. Als der Zug in den Schranken erſchien, ließ ſich eine wilde, barbariſche Kriegsmuſik hinter den Zelten der Ausfor⸗ derer vernehmen. Morgenlaͤndiſchen Urſprungs, da man dieſe Gattung aus dem heiligen Lande mitgebracht hatte, ſchienen die eingemiſchten Zimbeln und Glocken den nahenden Rittern zugleich Willkomm und Trotz zu bieten. Unter den Augen einer unermeßlichen Men⸗ ge von Zuſchauern, ritten die fuͤnf Ritter der erhoͤh⸗ ten Stelle zu, wo die Zelte der Ausforderer ſtanden⸗ und hier ſich trennend, beruͤhrte jeder Einzelne mit der umgekehrten Lanze leicht den Schild des Gegners, den er ſich auserleſen hatte. Die niederere Klaße der Zuſchauer insgemein, ja ſogar viele hoͤheren Ran⸗ ges, und ſelbſt einige Damen waren unzufrieden, daß die Kaͤmpfer nur die Waffen der Hoͤflichkeit ge⸗ waͤhlt hatten. Denn eben dieſelben, denen jezt die ſchauervollſten Trauerſpiele immer die Liebſten ſind, nahmen damals bei dem Turniere um ſo groͤßeren An⸗ theil, je drohender die Gefahr fuͤr die Kaͤmpfenden war.
Nachdem ſie ihre friedlichere Abſicht kund gegeben⸗


