Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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gierde brannten, ihre Kunſt gegen die Herausforderer an den Tag zu legen; und von den Gallerien herab glich das Ganze einem wogenden Meer von Feder⸗ buſchen, unter denen glaͤnzende Helme hervorblitzten und hochragende Lanzen, an deren aͤuſſerſtem Ende kleine bunte Faͤhnchen und Wimpel befeſtigt waren, ſich zeigten; wodurch die lebendige Regſamkeit des Ge⸗ maldes gar ſehr erhoͤht wurde.

Endlich oͤffneten ſich die Schranken, und fuͤnf Ritter, durchs Loos gewaͤhlt, ritten langſam auf den Kampfplatz, ein Ritter voran, die beiden Andern paar⸗ weiſe folgend. Alle waren glaͤnzend bewaffnet und mein ſaͤchſiſcher Berichterſtatter(im Wardourmanu⸗ ſtript) erzaͤhlt der Laͤnge und Breite nach ihre Devi⸗ ſen, Farben und die Stickereien ihrer Pferdedecken.

Wir koͤnnen dieß fuͤglich uͤbergehen; denn wir ge⸗ denken der Worte eines gleichzeitigen Dichters, der nur zu wenig geſchrieben hat:

Die Ritter ſind jezt Staub, Die Schwerter Roſtes Raub, Die Seelen heiligt der Glaub.

Schon lange vermoderten ihre Wappenſchilde an

den Waͤnden ihrer Schloͤſſer. Ihre Schloͤſſer ſelbſt ſind gruͤnbemooßtẽ, verfallene Ruinen oft iſt kaum noch die Stelle bekannt, wo ſie ſtanden, und man⸗ ches Geſchlecht iſt ſeitdem an dem Orte ihres Aufent⸗ haltes, mit allem lehnsherrlichen Eigenthum und al⸗ len Rechten ausgeſtorben und in Vergeſſenheit begra⸗

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