Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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tung, welche England noch zaͤhlte, und benutzte jede Gelegenheit, ſie zu kraͤnken und zu beleidigen; weil er wußte, daß ſowohl ſie als die engliſchen Gemeinden feinen Anſpruͤchen ſo wie ſeiner Perſon abhold waren, indem ſie von einem Monarchen der Idhanns zuͤgelloſe, tyranniſche Neigungen beſaß, Eingeiffe in ihre Rechte und Freiheiten befuͤrchteten.

Von dieſem glaͤnzenden Geſolge begleitet, wohl⸗ beritten, koſtbar in Carmeiſin und Gold gekleidet, auf der Fauſrt einen Falken tragend, eine koſtbare Pelz⸗ muͤtze, mit einem Juwelenkranz umgeben, auf dem Kopf, von dem ſein langes, gelocktes Haar uͤber ſeine Schultern herabſtoß, galoppirte Prinz Johann auf ei⸗ nem feurig ſchnaubenden Grauſchimmel an der Spitze ſeines luſtigen Zuges der Gallerien, laut mit ſeinem Geſolge lachend, und mit aller Kuͤhnheit eines koͤnig⸗ lichen Kritikers die Schoͤnheiten in den Schranken umher muſternd.

Dieienigen, welche in den Zuͤgen des Prinzen eine ausſchweifende Frechheit verbunden mit ungemeſ⸗ fenem Stolz und Gleichguͤltigkeit gegen das Urtheil anderer laſen, konnten jedoch ſeinem Weſen eine Art von Aumuth nicht abſprechen, die offenen, von der Natur wohlgebildeten Geſichtszuͤgen eigen bleibt, wel⸗ che die Kunſt den gewoͤhnlichen Formen der Hoͤflich⸗ keit zwar unterworfen hat, die dieſen Zwang aber mit ſolcher Offenheit und Ehrlichkeit zur Schau ſtellen, als weigerten ſie ſich, das innere Treiben der Seele zu