Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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Dieß inkommodirte aber den galanten Abt ſo wenig, daß er ſich vielmehr freute, bei dieſer Gelegenheit vor ſo vielen Zuſchauern, beſonders vom ſchoͤnen Geſchlecht, ſeine Geſchicklichkeit im Reiten zeigen zu koͤnnen. Der Reſt von Prinz Johanns Gefolge beſtand hauptſaͤch⸗ lich aus den beguͤnſtigten Anfuͤhrern ſeiner Soͤld⸗ linge, einigen raubluſtigen Baronen, nichtswuͤr⸗ digen Hofſchranzen nebſt einigen Tempelherrn und Johanniterrittern.

Es iſt noch zu bemerken, daß die Ritter dieſer beiden Orden feindlich geſinnt gegen Richard waren und bei allen Streitigkeiten zwiſchen dem loͤwenherzi⸗ gen Koͤnig von England und Philipp von Frankreich es mit lezterem gehalten hatten. Wohl bekannt war, daß die Folgen dieſer Zwiſtigkeiten Richards wiederholte Siege fruchtlos machten, ſeine roman⸗ haften Plane, Jeruſalem zu belagern, vereitel⸗ ten, und aller Ruhm, den er errungen hatte, end⸗ lich in einen unſichern Waffenſtillſtand mit Saladin dahingeſchwunden war. Mit derſelben Politik, welche das Benehmen ihrer Bruͤder in dem heiligen Lande leitete, ſchlugen ſich die Templer und Johanniter in England und der Normandie zu der Partei des Prin⸗ zen Johann, indem ſie keinen Grund hatten, die Ruͤckkehr Richards nach England, oder die Erbfolge Arthurs, ſeines rechtmaͤßigen Thronerben zu wuͤn⸗ ſchen. Prinz Johann haßte und verachtete aus dieſem Grunde die wenigen ſaͤchſiſchen Familien von Bedeu⸗