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ſeinem Koͤcher und einen ſechs Fuß hohen Bogen in
der Hand haltend, wandte ſich ſchnell um und rief dem Juden zu, waͤhrend ſein von der Sonne ver⸗ branntes Geſicht noch dunkler vor Aerger ward, er ſollte ſich erinnern, daß all der Reichthum, den er durch Ausſaugung ſeiner elenden Schlachtopfer er⸗ worben, ihn wie eine Kreuzſpinne aufgeſchwellt habe, die man, ſo lange ſie in ihrem Verſteck bliebe, uͤberſehe, fobald ſie ſich ans Licht hervorwage, mit den Fuͤßen zertrete. Dieſe Weiſung, mit feſter Stimme und finſterem Blick in normaͤnniſchem Fran⸗ zoͤſiſch gegeben, ſchreckte den Juden zuruͤck, und er wurde ſich aus dieſer gefaͤhrlichen Nachbarſchaft zuruͤck⸗ gezogen haben, waͤre nicht die Aufmerkſamkeit der Leute auf den Prinzen Johann gerichtet worden, der in dieſem Augenblick in die Schranken ein⸗ ritt, begleitet von einem anſehnlichen Gefolge von Laien und Kloſterverwandten, die in Kleidung und Benehmen, ſo wie an Glanz und Ungebundenheit ih⸗ ren Geſaͤhrten nichts nachgaben. Unter den letztern befand ſich auch der Prior von Jorvaulr in dem galan⸗ teſten Anzug, den ihm nur immer ſeine kirchliche Wuͤrde geſtattete. Weder Pelzwerk noch Gold war an ſeiner Kleidung geſpart; ja die Spitzen ſeiner Stie⸗ ſeln bogen ſich, die uͤbertriebene Mode ſeiner Zeit noch uͤberbietend, ſo weit aufwaͤrts, daß ſie nicht blos die Knie, ſondern beinahe den Guͤrtel beruͤhrten und ihn hinderten, den Fuß in den Steigbuͤgel zu ſetzen,


