Hochwuͤrden unter Dach kommen
noch ehe das Wet⸗ ter heraufzieht.“ 3
Der Abt dankte ſeinem weiſen Rathgeber; und den Pferden die Sporen gebend flogen die Reiter da⸗ hin, um noch vor Ausbruch des naͤchtlichen Sturmes ein Obdach zu ſinden. Als der Schall der Hufſchlage
verhallte, ſagte Gurth zu ſeinem Gefaͤhrten:„wenn
ſie deinem klugen Rathe folgen, ſo werden die ehr⸗
wuͤrdigen Vaͤter in dieſer Nacht ſchwerlich Rotherwood erreichen.“—
„Nein,“ erwiederte ſchmunzelnd der Narr,„aber
nach Scheffield kommen ſie gewiß, wenn das Gluͤck
ihnen guͤnſtig iſt, und das iſt ein wohlgeziemender
Ort fuͤr ſie. Ich bin kein ſo ſchlechter Jaͤgersmann,
um dem Hunde das Lager des Hirſches zu zeigen, wenn es mir nicht anſteht, daß er ihn jagen ſoll.“
„Du haſt Recht,“ ſagte Gurth;„es waͤre ſchlimm, wenn dieſer Aymer die Lady Rowena zu Geſicht be: kaͤme, und noch ſchlimmer vielleicht, wenn Cedric mit dieſem kriegeriſchen Moͤnch in Streit kommen wuͤrde.
So laß uns alſo als treue Diener Alles hoͤren und
ſehen und nichts dazu ſagen.“
Wir kehren zu unſern Reitern zuruͤck, welche ſich kaum von ihren Wegweiſern getrennt hatten, als ſie
in der normaͤnniſch franzoͤſiſchen Sprache der hoͤheren Klaſſe folgende Unterredung anknupften:
„Was waren dieſe unverſchaͤmten Kerls, und
—


