Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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de, wie wir ſind, aufzunehmen; wir betteln nicht um Gaſtfreundſchaft, wo wir ein Recht ſie zu for⸗ dern haben.“

„Ich weiß nicht,“ verſetzte muͤrriſch Gurth,„ob ich denen den Weg zu meines Gebieters Hauſe zei⸗ gen ſoll, die das Obdach, welches die Leute ſonſt als Gunſt erflehen, als ein Recht anſprechen wollen.“

„Willſt du mir widerſprechen, Sklave?“ rief der Kriegsmann, und dem Roße die Sporen gebend ließ er es eine halbe Volte über den Weg hin ma⸗ chen, indem er zugleich die Reitpeitſche erhob, um das, was er Unverſchaͤmtheit des Bauern nannte, zu beſtrafen.

Gurth ſchoß einen wilden rachſuͤchtigen Blick auf ihn und legte mit zoͤgernder aber kuͤhner Bewegung die Hand an den Griff ſeines Meſſers; allein Prior Aymer, der ſich mit ſeinem Maulthier zwiſchen ſei⸗ nen Gefahrten und den Schweinhirten ſchob, verhin⸗ derte die beabſichtigte Gewaltthaͤtigkeit.

„Nein, bei der heiligen Mutter, Bruder Brian, Ihr mußt nicht glauben, daß Ihr in Palaͤſting ſeid, und uͤber Heiden und Sarazenen zu gebieten habt; 4 wir Inſulaner lieben keine Schlaͤge, als die der hei⸗ ligen Kirche, welche diejenigen zuͤchtiget, die ſie lieb hat.— Zeig' mir, guter Menſch,“ wandte er ſich an Wamba, indem er ſeiner Frage durch eine Sil⸗ bermuͤnze Nachdruck gab, den Weg zu Cedrics, des Sachſen Haus;„er kann dir nicht unbekannt ſein,

und