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Laͤuten deiner Schellen dir nicht den Verſtand ge⸗ ſtoͤrt haͤtte, ſo muͤßteſt du den Spruch wiſſen: Cle⸗ ricus clerieum non decimat, das will naͤmlich ſagen, wir Geiſtlichen lieben es nicht, gegenſeitige Gaſtfrei⸗ heit in Anſpruch zu nehmen, ſondern ziehen es vor, bei Laien einzutreten, indem wir ihnen ſo Gelegen⸗ heit geben, durch Verehrung und Erquickung der Diener Gottes ſich dieſem wohlgefällig zu machen.“
„Es iſt wahr,“ verſetzte Wamba,„daß ich, der ich nur ein Eſel bin, dem ungeachtet die Ehre habe, mit Ew. Hochwuͤrden Schellen zu tragen. Aber ich haͤtte doch geglaubt, daß die Wohlthaͤtigkeit der Mut⸗ ter Kirche und ihrer Diener, gleich andrer Wohlthaͤ⸗ tigkeit zu Hauſe bei ſich anfangen muͤßte.“
„Schweig, frecher Burſche,“ verſetzte der bewaff⸗ nete Reiter, indem er mit ſtarker und ernſter Stim⸗ me ſein Geſchwäͤtz unterbrach,„ſag' uns, wenn du kannſt, den Weg zu— nun wie nennt Ihr Euern Franklin, Prior Aymer?
„Cedric,“ antwortete der Prior;„Cedric, dem Sachſen.— Sag mir guter Burſche, haben wis weit zu ſeiner Wohnung, kannſt du uns den Weg dahin zeigen?“
„Der Weg wirdb ſchwer zu finden ſein,“ antwor⸗ tete Gurth, der jezt zum erſten Mal den Mund auf⸗ that,„auch geht man in Cedries Hauſe fruh zur Ruhe.“
„Schweig damit, Kerl,“ rief der kriegeriſche Rei⸗ ter,„ſie koͤnnen leicht wieder zufſehen, um Reiſen⸗


