Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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zen, bis auf die Schulter herabhing. An dieſem Theile der Muͤtze befanden ſich die Schellen, was eben ſowohl, als die Form ſeines Kopfputzes, und der halb verwirrte, halb liſtige Ausdruck ſeines Ge⸗ ſichtes in ihm einen jener Hofnarren, oder Poſſen⸗ reiſſer erkennen ließ, deren man ſich in den Haͤuſern der Reichen zum Zeitvertreib und zur Aufheiterung bediente. Wie ſein Gefaͤhrte trug auch er am Guͤr⸗ tel eine Taſche, aber weder Horn, noch Meſſer, da man es vermuthlich fuͤr gefaͤhrlich hielt, Leuten ſei⸗ ner Art ſchneidende Inſtrumente anzuyertrauen. Statt deſſen war er mit einem ledernen Schwerte bewaffnet, dem aͤhnlich, womit der Harlekin auf der neuen Buͤhne ſeine Wunder thut.

Das Aeußere dieſer beiden Leute bildete kaum einen ſtaͤrkeren Kontraſt, als ihr Blick und Beneh⸗ men. Das des Hirten war finſter und murriſch; mit dem Anſchein tiefer Niedergeſchlagenheit blickte er auf den Boden, und man haͤtte es leicht fuͤr Ge⸗ fuͤhlloſigkeit halten koͤnnen, haͤtte nicht das Feuer, das aus ſeinem roͤthlichen Auge ſpaͤhte, deutlich ge⸗ zeigt, daß unter dem Scheine muͤrriſcher Unterthaͤnig⸗ keit ein Gefuͤhl der Unterdruͤckung und eine Neigung zur Widerſetzlichkeit ſchlummere.

In Wambas Blicken dagegen las man die Leu⸗ ten ſeines Schlags eigene, mußige Neugier und raſt⸗ loſe Unruhe, innigſt vereint mit der hoͤchſten Selbſt⸗ zufriedenheit mit ſeiner eigenen Lage und ſeiner guſ⸗

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