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und Erkenntniſſe in derſelben Mundart Statt. Kurz die franzoͤſiſche Sprache war die Sprache der Ehre, der Ritterlichkeit, ſo wie der Gerichte, indeß die weit maͤnnlichere, ausdrucksvollere angelſaͤchſiſche in den Kreis der Bauern und des Pöoͤbels uͤberhaupt, wo man keine andere kannte, verbannt worden war.
Indeſſen entſtand durch die Beruͤhrung der Her⸗ ren des Bodens mit den untergebenen Bebauern deſ⸗ ſelben nach und nach eine eigene aus dem Franzoͤſiſchen und dem Angelſaͤchſiſchen gebildete Mundart, wodurch ſie ſich einander verſtaͤndlich machten; und aus dieſer Nothwendigkeit der Verſtaͤndigung iſt endlich die jetzige engliſche Sprache entſtanden, in der ſich die Sprachen der Sieger und der Beſiegten ſo gluͤcklich vereinten, und welche ſeitdem aus dem Schatze der klaſſiſchen Spra⸗ chen ſowohl als aus denen der ſuͤdlichern Nationen Europens ſo reichlich bedacht worden iſt.
Dieſen Stand der Dinge glaubte ich dem Leſer im Ueberblick darlegen zu muͤßen, da er vielleicht ver⸗ geſſen mochte, wie, obgleich keine große geſchichtli⸗ che Ereigniſſe, Kriege oder Empoͤrungen nach den Zeiten Wilhelms des Zweiten die Angelſachſen als ein fuͤr ſich beſtehendes Volk auftreten laſſen, dennoch die große eigenthuͤmliche Verſchiedenheit zwiſchen ihnen und ihren Siegern fortdauerte. Die Erinnerung an das, was ſie waren, und worauf ſie beſchraͤnkt wur⸗ den, ließ ſelbſt noch unter der Regierung Eduard des dritten die Wunden nicht verharſchen, welche die Un⸗


