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67. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 33. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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aus Pflicht als aus Intereſſe gaͤnzlich eingehe, jedes Mißtrauen gegen ihn beſeitigt werden ſollte.

Bei Napoleons Vertrauten waren bei ſolchen Ge⸗ legenheiten Individuen, die uͤber die Einfalt des Fuͤr⸗ ſten lachten und ihm ſagten, was der Kaiſer am Abend zuvor unmittelbar nach der Unterhaltung, welche der Fuͤrſt und er miteinander gehabt, geſagt haͤtte; und alles, was der Kaiſer ſagte, zeugte von dem groͤßten Mangel an Aufrichtigkeit und einem auf ſeine Meinung von dem unbaͤndigen Ehrzeize des Fuͤrſten feſtgegruͤndeten Uebelwollen. Dieſes Uebel⸗ wollen ſchien gemildert, als die Zeit zur Abreiſe des Fuͤrſten nach Schweden gekommen war. Einer ſeiner Freunde ſtand bei Napoleon in hoher Gunſt. Eben am Tage der Abreiſe des Fuͤrſten ging Napoleon, als er dieſen Freund kommen ſah, auf ihn zu und ſagte:

Nun! bedauert der Fuͤrſt Frankreich? Ja, ohne Zweifel!uUnd ich meinerſeits wuͤrde ſehr

erfreut geweſen ſeyn, wenn der Fuͤrſt die Einladung

nicht angenommen haͤtte; allein es laͤßt ſich nicht aͤndern. Hier hielt er inne und fuͤgte hinzn: Zudem liebt er mich nicht.

Auf die Antwort, daß Napoleon ſich irre, daß der Fuͤrſt ſeine Partei ergriffen, und ihm lange Zeit herz⸗ lich und aufrichtig ergeben geweſen ſey, erwiderte der Kai⸗ ſer:Wir haben einander nicht verſtanden; jetzt iſt es zu ſpaͤt; er hat ſeine eigene Politik, ſeine eigenen Intereſ⸗

ſen, und ich die meinigen.