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ſterhafteſten Biederkeit zu betrachten Urſache hatte, und mit dem er als Lffizier in Beruͤhrung geſtanden war, erwiederte ihm:„Unſere Abſicht war, Sie in den Beſitz einer großen Macht zu ſetzen, da wir feſt uberzeugt ſind, daß Sie dieſelbe nicht mißbrauchen wuͤrden. Da Sie aber nicht die gleiche Anſicht von der Sache haben, ſo iſt es aus damit. Wir geben unſern Plan auf. Laßt uns die ganze Angelegenheit in eine tiefe Vergeſſenheit begraben.“ In weniger als zwei Monaten nachher gab Buonaparte's Ankunft dem Zuſtande der Dinge eine neue Wendung.
Er landete, wie man allgemein weiß, bei Frejus, nachdem er ſein Heer verlaſſen, und die Quarantaine⸗ Geſetze gebrochen hatte. Als dieſe Kunde dem Kriegs⸗ miniſter zu Ohren kam, ſo bedeutete er dem Direk⸗ torium, daß man ihn unverzuͤglich vor ein Kriegs⸗ gericht ſtellen muͤſſe. General Debel erhielt den Auftrag, dieſe Mittheilung einem Mitgliede des Di⸗ rektoriums, das einer ſeiner Freunde war, zu ma⸗ chen. Oberſt St. Martin ſprach mit dieſem Direl⸗ tor uͤber denſelben Punkt. Seine Antwort war: „Wir ſind nicht ſtark genug.“ Als ihm erklaͤrt wurde, daß Bernadotte der Meinung ſey, man ſolle gegen Napoleon nach den Grundſaͤtzen der militaͤriſchen Dis⸗ ciplin verfahren, und die Gelegenheit benuͤtzen, ant⸗ wortete der Direktor:„Laßt uns warten.“


