dr Heeres, begleitet von einer Deputation von ſechs Per⸗ ſonen, unter denen ſich Salicetti und andere Mit⸗ glieder des Konvents befanden, fruͤh Morgens zu Ge⸗ neral Bernadotte, ihrem Kriegsminiſter.
Ihre Abſicht war, die Aufmerkſamkeit des Mini⸗ ſters auf ein allgemeines Gerücht zu lenken, demzu⸗ folge eine ſchnelle Aenderung in der Verfaſſung und der beſtehenden Ordnung der Dinge erfolgen ſollte. Sie klagten Barras, Sieyes und Fouché als die Ur⸗ heber dieſer Intriguen an. Man glaubte allgemein, ſagten ſie, daß einer der Direktoren(Barras) die Re⸗ ſtauration der Bourbons wuͤnſche; ein Anderer(wahr⸗ ſcheinlich Sieyes) die Erwaͤhlung des Herzogs von Braunſchweig. Die Deputation machte den General Bernadotte mit ihrer Abſicht bekannt, einen Verhaft⸗ befehl gegen dieſe zwei Beamten zu ſchleudern. Nach⸗ dem der Miniſter ſich nach den Beweiſen, die ſie zur Bekraͤftigung ihrer Behauptungen vorbringen koͤnnten, erkundigt und erfahren hatten, daß ſie keine poſitiven Beweiſe vorzeigen koͤnnten, ſo erklaͤrte er ihnen, daß er an der vorgeſchlagenen Handlung geſetzwidriger Gewaltthaͤtigkeit keinen Antheil haben wolle.„Ich fordere Ihr Ehrenwort,“ ſagte er zu ihnen,„daß Sie von Ihrem Unternehmen abſtehen wollen. Nur unter dieſer Bedingung kann ich Ihnen Stillſchwkigen in dieſer Sache verſprechen.“ Einer von der Deputa⸗ tion, den der Miniſter als einen Mann von der mu⸗


