eines Feldzugs entſcheiden mußten, und kon nen Auges ber Ausfuͤhrung von Manoͤu
und hier war ich geruͤhrt,— a von vet fuͤhlen ergriffen,— durch das Gewinſel und Kummer eines Hundes. Es iſt gewiß, da
tragen des Achilles, der den Leichnam Hektors d Thraͤnen des Priamus zuruͤckgab, beſſer haͤtte be⸗ fen koͤnnen.*)“ Dieſe Anekdote zeigt, daß Napoleon ein, menſchlichen Gefuͤhlen zugaͤngliches Herz beſaß,
daß ſie aber gewoͤhnlich den ſtrengen Lehren eines
militaͤriſchen Stolcksmus gaͤnzlich unterworfen wa⸗ ren. Es war ſeine gewoͤhnliche und ausdrucksvolle Redensart, ein Politiker muͤſſe das Herz im Kopfe haben; allein ſelne Gefuͤhle uͤberraſchten ihn zuwei⸗
len in einer ſanſteren Gemuͤthsſtimmung.
Ein Berechner von Natur und aus Gewohnheit liebte Napoleon die Ordnung und war ein Freund jenes ſittlichen Betragens, in welchem die Ordnung die Hauptrolle ſpielt. Die Schmaͤhſchriften des Ta⸗ ges haben einige anſtoͤßige Behauptu gen dagegen aufgeſtellt; allein ohne die erforderliche Begruͤndung. Napoleon achtete ſich zu ſehr und verſrand den Werth der oͤffentlichen Meinung zu gut, als daß er ſich ei⸗
*) Las Caſes Band I. Theil II. p. 5.


