32² inen oder zuͤgelloſen Schwelgerei uͤber⸗
tuͤrliche Gemuͤthsart erwaͤgend, koͤnnen
er annehmen, daß, wenn Napoleon in dem
n des Privatlebens geblieben waͤre und keine
rke Verſuchung zur Leidenſchaft oder Rachgier ſei⸗ Pfad durchkreuzt hätte, er allgemein als ein
inn haͤtte betrachtet werden muͤſſen, deſſen Freund⸗ ſchaft in jeder Hinſicht wuͤnſchenswerth war, und eſſen Feindſchaft man ſich nicht ohne Gefahr zuzie⸗ hen konnte.
Allein die Gelegenheiten, welche die Zeitumſtaͤnde darboten, und die Triebfeder ſeiner eigenen großen Talente, ſowohl in militaͤriſcher als politiſcher Hin⸗ ſicht, hoben ihn mit beiſpielloſer Schnelligkeit in eine Sphaͤre großer Gewalt und wenigſtens gleicher Ver⸗ ſuchung empor. Ehe wir den Gebrauch betrachten, den er von ſeiner Gewalt machte, wollen wir die urſachen, durch die er ſie erlangte, kurz uͤberblicken.
So unheilvoll auch die Folgen der Revolution fuͤr beſendere Familien waren, ſo fuͤllten ſie doch die Lager der Nation mit Heeren von einer Gattung,
die Europa zuvor nie geſehen hatte, und wie zu er⸗
warten ſteht, nie wieder ſeben wird. Es gab faſt
bei keinem Stande, ausgenommen dem Kriegsſtande,
Sicherheir, Ehre oder ſelbſt Unterhalt; und dem⸗
zufolge wurde er der Zufluchtsort der beſten und
wackerſten Jaͤnglinge Frankreichs, bis das Heer, wie in


