ſichtliche
moͤchte Europa gern durch falſche Buͤlletins taͤuſchen,“
ſagte Napoleon,„ich werde keinen ſehen, der mit
eine Verbindung unterhaͤlt.“ Daß Napoleon n andern Arzt, als den ſeinigen ſehen wollte,
war ſicherlich eine Wahl, die ihm uͤberlaſſen blelben
mußte, was auch wirklich geſchah. Allein, indem poleon auf dieſe Art ſich hartnaͤckig weigerte, ir⸗
end einen unparteltſchen Arzt zu ſehen, deſſen Be⸗ richt in Betreff des Zuſtandes ſeiner Geſundheit
entſcheidend geweſen waͤre, verſtaͤrkte er unſtreitig
den Glauben, das ſeine Krankheit nicht ſo verzwei⸗
ſelt waͤre, als es ſich nachher erwies.
Endlich gah der Exkaiſer ſeine Einwilligung da⸗ zu, daß ſich Dr. Antomarchi mit Dr. Arnott, Wund⸗ arzt des 2oſten Regiments, berieth. Allein die ver⸗ einigte Meinung dieſer Aerzte konnte die Abneigung Napoleons gegen die Arznei nicht beſiegen, oder ſei⸗ nen Glauben an die finſtern Lehren des Fatalismus erſchuͤttern.„Quod scriptum seriptum, erwiederte er in der Sprache eines Moslems; Alles, was ge⸗ ſchehen ſoll, ſteht geſchrieben. Unſere Stunde iſt bezeichnet, und es liegt nicht in unſerer Macht, ei⸗ nen Augenblick unſeres Lebens weiter in Anſpruch zu nehmen, als das Schickſal zum Voraus fuͤr uns beſtimmt hat.“.
Dr. Antomarcht brachte es endlich dahin, daß
digung aufgenommen worden.„Er
Dr. Arnott in das Gemach und die Gegenwart des Patie
n⸗


