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15 G Nappoleon hatte das Vergnuͤgen nicht, den An⸗
theil zu erfahren, den Se. Maj. an ſeiner Krank⸗
heit nahm, was ihm wahrſcheinlich einigen Troſt ge⸗
waͤhrt haben wuͤrde. Der Inhalt des Briefes haͤtte
ihn vielleicht veranlaßt, zu bedenken, daß ſeine eige⸗
ne hartnaͤckige Streitſucht, den Behoͤrden gegenuber,
unter deren Aufſicht er geſtellt war, in ſo fern nach⸗ theilig geweſen war, als ſie zu Zwelſeln in Betreff der Wirklichkeit der Kruukheit, der er erlag, Anlaß gegeben hatte; und deßwegen dem Mitleide, das man ſonſt fuͤr eine ſo bemitleidenswuͤrdige Lage ge⸗ fuͤhlt, ſo wie vielleicht der Erleichterung, die man ihr haͤtte angedeihen laſſen, großen Abbruch that. Gegen das Ende des Februars nahm die Krank⸗ heit einen noch furchtbarern Karakter an, und Dr. Antomarchi wuͤnſchte mit irgend einem der engliſchen Aerzte eine Berathung zu halten. Die Abneigung des Kaiſers gegen ihren Beiſtand war durch ein aut⸗ gemeintes Anerbieten des Gouverneurs erhoͤht wor⸗ den, der ihm kund gethan hatte, daß ein ausgezeich⸗ neter Arzt auf der Inſel angekommen ſey und der General Buonaparte uͤber ſeine Dienſte gebieten koͤnne.*) Dieſer Vorſchlag war, gleich jedem andern Anerbieten von Seite des Gouverneurs,aals eine ab⸗
*) Dr. Shortt, Arzt der Landtrupoen, der um dieſe Zeit an
die Stelle des Dr. Barter als erſter Arzt zu St. Helena
trat, und dem wir manche ſchätzbare Nachrichten verdanken. .„..


